"Umfrage" "Ünterstützung für den kommeriellen Walfang" "Stimmen" "Prozent"
Ja, Walfang für alle!!!
450.0%
Nee, ich bin Ökoaktivist mit Leinenschal
450.0%
Stimmen gesamt: 8, ergibt 100%
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Ünterstützung für den kommeriellen Walfang

Nutzer: Neongelb
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geschrieben am: 19.02.2008    um 01:02 Uhr   IP: gespeichert
Ich als Hobby-Japaner, der den kommerziellen Walfang befürwortet, möchte erst ein mal diversen Ölkonzernen dafür danken, das sie ihre Tankerflotten auf bedrohte Riffbänke legen und mit dem daraus resultierenden Ölteppich, die trächtigen Walfischkühe richtung Sandstrand zwingen. Das ist allein deswegen schon gut, da kein Urlauber sein Handtuch neben einen verrotenden Walfischkadaver legt, was die Strände leer hält und es den von mir in jeder hinsicht geliebten japanischen Walfangfischern ermöglicht in relativer Strandnähe ihre Harpunen auszuwerfen.

Wie ist deine Meinung zum "kommerziellen Walfang zu Genussmittelzwecken"?

Ich möchte nur mal an sinnvolle Produkte erinnern, z.B. wurden während des ersten Weltkrieges, Butterersatzprodukte hergestellt die halb Europa ernährten, Mensch war das ein Genuss!
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Nutzer: stulli
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geschrieben am: 19.03.2008    um 12:40 Uhr   IP: gespeichert
Erstens:
"Ungeziefer" wie Du es nennst, nämlich Insekten aller Art, stellt nicht etwa eine Bedrohung unseres Lebensraumes dar, sondern schafft ihn überhaupt erst. Etwas vergleichbares lässt sich über Wale nicht sagen. Wäre der Nutzen, den eine Tierart dem Menschen bringt, ausschlaggebend für die Entscheidung, diese auszurotten, könnte man auf die Wale getrost verzichten, während das Vernichten ganzer Insektenarten (abgesehen von der Unmöglichkeit) ungeahnte Folgen für das gesamte Ökosystem haben wird.

Zweitens:
Selbstverständlich ist Ethik und Moral etwas willkürliches. Deshalb halte ich es auch für falsch, unreflektiert mit Empörung um sich zu werfen. Dies ist vor allem lächerlich, wenn man nicht fähig die Ethik, die man im Umgang mit Tieren fordert, auf seine Mitmenschen anzuwenden.
Dies bedeutet freilich nicht, dass es blöd ist, sich für etwas zu engagieren. Allerdings ist ein solches Engagement nur dann sinnvoll, wenn man eine fundierte Meinung sein Eigenen nennen kann statt hirnlos (und eventuell mit völlig antiquierten Argumenten) auf die sogenannte Moral zu verweisen. Denn anders als die meisten scheinbar glauben, ist Moral kein Gottesgesetz, dass unabänderlich unser Handeln bestimmen muss, sondern sehr flexibel und wandelbar (wie ein kurzer Blick in ein Geschichtsbuch zeigt) und deshalb zwingend zu hinterfragen.

stulli

P.S.: Um eines klarzustellen: ich argumentiere hier nicht für den Walfang. Aber ich argumentiere für Meinungsfreiheit und vor allem einen sachlichen Umgang damit.
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Nutzer: Neongelb
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geschrieben am: 19.03.2008    um 21:55 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: DerKetzer
Der Wal ist aber nicht unser Feind, da Meeresbewohner, der Mensch ein Landtier, der eigentlich nicht so ganz fürs Wasser "gebaut" ist. Nur durch unsere Technik haben wir auch das Wasser zum Großteil erobert!
Der Mensch ist von der Natur mit aureichend Gehirnkapazität ausgestattet worden um Schiffe zu bauen, deswegen stellt der Wal eine bedrohung für unsere Nahrungskette dar, da er den Alaska-Seelachs frisst und die Fischstäbchenpreise damit in ungeahnte höhen treibt. Spätestens wenn ein Wal den letzten Alaska Seelachs gegessen hat, müssen wir uns nach anderen, für die Fischstäbchenindustrie verwertbaren Ersatzfischen umsehen und spätestens da, wird dann der Wal erste Wal sein, da sein Fleisch durch jahrelanges Alaska-Seelachs essen, dessen geschmack angenommen hat, deswegen ist es doch besser den Wal direkt auszurotten, solange man den Alaska-Seelachs noch beschützen kann, sonst hat man am ende zwei ausgerottete Tierarten, oder der Mensch hat keine Fischstäbchen mehr, was die Remouladenindustrie dann ebenfalls überflüssig macht und so mit tausende von arbeitsplätzen kostet, von den arbeitsplätzen in der zuliefernden Mayonaisseindustrie ganz zu schweigen!

Hier wird wieder einmal deutlich das die Weltweite Walbedrohung zum erhalt der Arbeitsplätze und zum Schutz des Menschen ausgerottet werden muss!
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Nutzer: DerKetzer
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geschrieben am: 20.03.2008    um 16:52 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: stulli
Erstens:
"Ungeziefer" wie Du es nennst, nämlich Insekten aller Art, stellt nicht etwa eine Bedrohung unseres Lebensraumes dar, sondern schafft ihn überhaupt erst. Etwas vergleichbares lässt sich über Wale nicht sagen. Wäre der Nutzen, den eine Tierart dem Menschen bringt, ausschlaggebend für die Entscheidung, diese auszurotten, könnte man auf die Wale getrost verzichten, während das Vernichten ganzer Insektenarten (abgesehen von der Unmöglichkeit) ungeahnte Folgen für das gesamte Ökosystem haben wird.

Zweitens:
Selbstverständlich ist Ethik und Moral etwas willkürliches. Deshalb halte ich es auch für falsch, unreflektiert mit Empörung um sich zu werfen. Dies ist vor allem lächerlich, wenn man nicht fähig die Ethik, die man im Umgang mit Tieren fordert, auf seine Mitmenschen anzuwenden.
Dies bedeutet freilich nicht, dass es blöd ist, sich für etwas zu engagieren. Allerdings ist ein solches Engagement nur dann sinnvoll, wenn man eine fundierte Meinung sein Eigenen nennen kann statt hirnlos (und eventuell mit völlig antiquierten Argumenten) auf die sogenannte Moral zu verweisen. Denn anders als die meisten scheinbar glauben, ist Moral kein Gottesgesetz, dass unabänderlich unser Handeln bestimmen muss, sondern sehr flexibel und wandelbar (wie ein kurzer Blick in ein Geschichtsbuch zeigt) und deshalb zwingend zu hinterfragen.

stulli

P.S.: Um eines klarzustellen: ich argumentiere hier nicht für den Walfang. Aber ich argumentiere für Meinungsfreiheit und vor allem einen sachlichen Umgang damit.
Ich schrieb nicht, dass "Ungeziefer" unseren Lebensraum bedroht, ich schrieb lediglich, dass er einen Fressfeind darstellt. Wenn wir Gemüse oder sonst was anbauen, dann schützen wir dieses recht effektiv, weil wir etwas davon haben wollen(einen Nutzen), klar man könnte auch tierlieb sein und jedes "Ungeziefer" einzeln rauspulen, damit es am Leben bleibt, nur klappt das nicht, da der Aufwand viel zu hoch ist, machen wir uns also deshalb nicht die Mühe! Also wird es auf effektive Weise gemacht!

Übrigens, kein einziger Mensch hat sich entschieden eine Tierart auszurotten (ok mit Ausnahme vielleicht von Neongelb). Tiere auszurotten oder zumindest an den Rand der Ausrottung zu bringen, geschieht in unserem Tun leider eher auf recht beiläufiger, aber nachhaltiger Art! Auch will niemand Insekten ausrotten, man will sie nur soweit angehen, wie es einem selbst von Nutzen ist. Manche z.B. untersuchen und beobachten die Natur und stellen fest, der und der "Schädling" richtet großen Schaden an (etwa an Bäumen etc., habt ihr doch sicher schonmal ähnliche Meldungen gehört), man beschließt dagegen vorzugehen, aber auch hier liegt kein Ausrottungsgedanke zugrunde!

Auf "Zweitens" gehe ich gesondert ein!
  TopZuletzt geändert am: 20.03.2008 um 21:32 Uhr von DerKetzer
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Nutzer: DerKetzer
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geschrieben am: 20.03.2008    um 21:28 Uhr   IP: gespeichert
stulli schrieb:
Selbstverständlich ist Ethik und Moral etwas willkürliches.
..................................................
Dann sind wir ja hier einer Meinung!


stulli schrieb:
Deshalb halte ich es auch für falsch, unreflektiert mit Empörung um sich zu werfen.
...................................................
Empörung? Wo?


stulli schrieb:
Dies ist vor allem lächerlich, wenn man nicht fähig die Ethik, die man im Umgang mit Tieren fordert, auf seine Mitmenschen anzuwenden.
...................................................
Jetzt mal Klartext bevor ich hier jetzt etwas möglicherweise falsch verstanden habe, du sprichst jetzt damit konkret auf meine bisherigen Beiträge in diesem Strang an und findest, dass ich hier an Ethik gegenüber Mitdiskutanten fehlen lasse? Kannst du mich da mal zitieren, wo soll das sein?


stulli schrieb:
Dies bedeutet freilich nicht, dass es blöd ist, sich für etwas zu engagieren.
...................................................
Ich engagiere mich eigentlich nirgendwo bzgl. Artenschutz oder so, meine Interessen liegen wo ganz wo anders, wo ich mich entsprechend mit viel Aufwand engagiere. Hier tue ich nur meine Meinung kund!


stulli schrieb:
Allerdings ist ein solches Engagement nur dann sinnvoll, wenn man eine fundierte Meinung sein Eigenen nennen kann statt hirnlos
....................................................
Wie war das oben nochmal? Das darfst du jetzt gerne auf dich selbst anwenden!


stulli:
(und eventuell mit völlig antiquierten Argumenten) auf die sogenannte Moral zu verweisen.
....................................................
Moral ist etwas, welches uns anleitet, Moral ist etwas, woran wir an unseren Handlungen erkennen ob sie (subjektiv) falsch oder richtig waren, womit wir auch Handlungen (und Ansichten) anderer Menschen bewerten können. Diese Wertung dann kundzutun ist durchaus legetim. Und wenn du dir mal den Eingangsbeitrag anschaust, fragt uns Neongelb nach unserer Meinung! Ich wüsste also nicht warum ich da was falsches gesagt hätte. Aber vielleicht kannst du das ja nochmals näher erklären.

Und zu den "antiquierten Argumenten", es ist scheiß egal ob sie antiquiert sind, dadurch verlieren sie nichts an ihrer Richtigkeit oder ihrer Falschheit. Argumente haben kein Verfallsdatum, Argumente verfallen nur wenn sie widerlegt sind!


stulli schrieb:
Denn anders als die meisten scheinbar glauben, ist Moral kein Gottesgesetz, dass unabänderlich unser Handeln bestimmen muss,
....................................................
Ich stimme dir hunderprozentig zu, Ethik und Moral in sakrosankte Dogmen gegossen sind für mich nichts.

stulli schrieb:
sondern sehr flexibel und wandelbar (wie ein kurzer Blick in ein Geschichtsbuch zeigt) und deshalb zwingend zu hinterfragen.

stulli
.....................................................
Ich stimme dir zu.


stulli schrieb:
P.S.: Um eines klarzustellen: ich argumentiere hier nicht für den Walfang. Aber ich argumentiere für Meinungsfreiheit und vor allem einen sachlichen Umgang damit.
.....................................................

Kamen von meiner Seite etwa Unsachlichkeiten?
  TopZuletzt geändert am: 20.03.2008 um 21:36 Uhr von DerKetzer
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Nutzer: DerKetzer
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geschrieben am: 20.03.2008    um 21:40 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Neongelb
Der Mensch ist von der Natur mit aureichend Gehirnkapazität ausgestattet worden um Schiffe zu bauen, deswegen stellt der Wal eine bedrohung für unsere Nahrungskette dar, da er den Alaska-Seelachs frisst und die Fischstäbchenpreise damit in ungeahnte höhen treibt.
Eine Bedrohung? Gibt es etwa nicht mehr genug Fische in den Weltmeeren? Derartiges habe ich noch nie gehört!
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Nutzer: Neongelb
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geschrieben am: 21.03.2008    um 16:27 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: DerKetzer
Eine Bedrohung? Gibt es etwa nicht mehr genug Fische in den Weltmeeren? Derartiges habe ich noch nie gehört!
Doch es gibt sogar sehr viele Fische, allerdings nur sehr wenige Fischstaebchen verwertbare Fische, da der Mensch ein Gewohnheitstier ist und nur sachen ist die so schmecken wie immer, wenn ploetzlich das Fischstaebchen anstatt nach Alaska-Seelachs nach Stachelrochenbaby schmeckt, dann isst es niemand mehr. Das ist so als wuerde man, wenn die Garnele ausstirbt sagen, ess doch einfach einen Flusskrebs. Und Wale fressen auch Garnelen, wie man sieht ist Fisch nicht gleich Fisch und manche Fische sind gleicher als andere. Deshalb wird auch der Wal geschuetzt und die Forelle gegessen!
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"Autor"  
Nutzer: stulli
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geschrieben am: 22.03.2008    um 10:30 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: DerKetzer
Kamen von meiner Seite etwa Unsachlichkeiten?
Huhu!
Den zweiten Teil habe ich eher allgemeingültig gemeint und keinesfalls auf Dich bezogen. Sorry, wenn das so rüberkam

stulli
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Nutzer: Donovan
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geschrieben am: 23.03.2008    um 07:42 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: DerKetzer

Der Wal ist aber nicht unser Feind, da Meeresbewohner, der Mensch ein Landtier, der eigentlich nicht so ganz fürs Wasser "gebaut" ist. Nur durch unsere Technik haben wir auch das Wasser zum Großteil erobert!
Wale stellen eine Gruppe der Aussenseiter dar, auf die niemand angewiesen ist. Das macht sie auf der einen Seite so interessant, auf der anderen Seite kann man sie durchaus in die Ecke als "Minderwertig" einordnen. Hier dürfte es sich eher um einen Lückenfüller für die Presse, Medien handeln, etwas kommerzielles steckt doch dahinter. Legal oder nicht spielt keine Rolle.

Grüße
Donovan
Hampel und Schmoll - Die Aktiv GmbH

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