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"Umfrage" "Alkohol am Steuer" "Stimmen" "Prozent"
Ich finde das voll Scheiße!!!
1578.9%
Naja wenn man es einmal macht , ok
210.5%
Ist doch jeden seine Sache!!
210.5%
Stimmen gesamt: 19, ergibt 100%
Auf den Beitrag: (ID: 14920) sind "97" Antworten eingegangen (Gelesen: 17786 Mal).
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Nutzer: CryBaby
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geschrieben am: 15.02.2007    um 20:56 Uhr   
Zitat von: presea
Weiterer Schritt zur 0,0-Promille-Grenze für Fahranfänger
Nachdem der Bund bereits der Einführung der 0,0-Promille-Grenze für Fahranfänger zugestimmt hat, sprach sich nun auch eine Mehrheit des Verkehrsausschusses des Bundesrates für eine solche aus.
Bis auf Bremen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz halten alle Verkehrsminister und -senatoren die Initiative der Bundesregierung für unterstützenswert. Nun fehlt nur noch eine Mehrheit im Bundesratsplenum.
In Deutschland sind junge Menschen an jedem dritten Unfall, der unter Einfluss von Alkohol passiert, beteiligt.


quelle: stern


Ein Bier wird dann 125,- und zwei Punkte in Flensburg kosten....
alle, die den Führerschein noch nicht länger als zwei jahre haben sind betroffen.


Ich finds klasse !


Ich bin ja bald Fahranfänger.. hoffentlich.. wenn ich es schaffe.. ^^

Ich find es gut.. was du vergessen hattest hinzuzufügen.. dass dann die Probezeit von 2 Jahren auf 4 Jahren verlängert wird.. hoffen wir dass sich nun mehr dran halten und es somit weniger Unfälle gibt..
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Nutzer: Metallic
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geschrieben am: 15.02.2007    um 22:44 Uhr   
ich persönlich finde es ja etwas schwachsinnig, aber nun gut.
wenn dann eine 0,0 promillegrenze für alle oder keinen, aber kein mittelding für einzelne personengruppen!

leute die also länger ihren führerschein haben, dürfen sich dann zu alten konditionen erwischen lassen? na hurra deutschland :)

mfg metallic
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Nutzer: presea
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geschrieben am: 16.02.2007    um 16:19 Uhr   
Ich finde es nicht schwachsinnig. Prozentual entstehen häufiger Unfälle mit Fahranfängern,- dann noch der Risikofaktor Alkohol dazu. So wird- zumindest versuchen sie es- ein Risikofaktor ausgeschaltet.

Quelle Zeit News:

Junge Fahranfänger stellen in Deutschland laut Statistischem Bundesamt rund ein Drittel der Autofahrer, die bei Unfällen unter Alkoholeinfluss verletzt oder getötet werden. Der Anteil der 18- bis 24-Jährigen an der Bevölkerung beträgt im Vergleich nur acht Prozent. Insgesamt verunglückt hierzulande den Angaben zufolge alle sechs Minuten ein junger Mensch im Straßenverkehr, alle acht Stunden stirbt einer an den Unfallfolgen.



Also ein Schritt in die richtige Richtung.....
und ein anfang für die 0,0 Grenze allgemein.
Einfache Leute haben die Arche gebaut - Fachmänner die Titanic
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Nutzer: Metallic
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geschrieben am: 16.02.2007    um 17:24 Uhr   
"- zumindest versuchen sie es -"

stimmt, der versuch macht klug.
desweiteren ist es zwar immer schön, was die regierung so beschließt, aber am personal wird dennoch gespart!
wer soll es denn kontrollieren?

hauptsache die regierung hat sich abgesichert, in dem man einen weiteren paragraphen der StVO zuführt. wer die einhaltung kontrolliert ist ja im grunde egal.

mfg metallic
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"Autor"  
Nutzer: presea
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Anzahl Nachrichten: 1303

geschrieben am: 16.02.2007    um 20:03 Uhr   
ja, leider lassen die Kontrollen zu wünschen übrig. aber samstag abends wird häufig kontrolliert- zumindest hier in der gegend. da werden es einige am geld spüren, und vielleicht einigesn einen grund geben, nichts zu trinken. selbst wenn es nur wenige sind- besser als garnichts....
Einfache Leute haben die Arche gebaut - Fachmänner die Titanic
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Nutzer: KnusperFlocke
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geschrieben am: 17.02.2007    um 21:30 Uhr   
Ich find die 0,0 Promille grenze sowas von (..piep..)
Vielleicht auch deshalb, weil ich betroffen bin ...

0,0 ist bissL deftig, das ist als ob man nen Vaterschaftstest mit 100 % macht statt 99,9

Soll mal nen fahranfänger beweisen, dass er zum beispiel ein Mohnbrötchen gegessen hat, statt etwas getrunken zu haben - Da diese ja auch einen Promillewert verursachen können.

Was solls bringen ... fahranfänger ist man auch noch mit 3 Jahren oder 4 Jahren. Also einfach f-schein machen und 2 jahre nicht fahren um danach den Konsum zu genießen?

Ich will nicht sagen 'seltendämlich', aber ist doch wahr. Erst lassen se einen nun schon mit 17 fahren und jetzt die promillegrenze ... das heißt das nen 19 jähriger außer probezeit raus ist und dann mit 0,05 bewertet wird *an kopf fass* Als ob der sich dann zusammen reißt

Hätten se alles auf 0,1 runterschrauben sollen und gut is.

Es ist so ein schwachsinn ...

(vielleicht ist ihnen die sache mit dem alk auch egal und sie sehen in der sache nur ne positive geldeinnahmequelle für ein land was es ja gebrauchen könnte *schultern zuck*)
Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage ... nicht was ihr versteht ;)
  TopZuletzt geändert am: 18.02.2007 um 10:57 Uhr von KnusperFlocke
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Nutzer: Jassy
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Anzahl Nachrichten: 2110

geschrieben am: 18.02.2007    um 10:59 Uhr   
Ist es denn schwer, aufs Trinken komplett zu verzichten, wenn man Auto fahren muss/will?
Ich finde nicht. Aber ich hätte auch kein Problem damit, wenn für alle Autofahrer 0,0 eingeführt werden würde. Tut mir ja nicht weh.

Mohnbrötchen wirken übrigens sich nicht auf den Promillepegel aus, weil das nichts mit Alkohol zu tun hat. Sowas könnte evtl. beim Schnelltest auf Opiate nachgewiesen werden.

Und warum 0,1? Hast du Angst, dass du nach dem Verzehr eines MonCherie den Führerschein entzogen bekommst? ;)
Dazu gab es mal einen Test, war sehr witzig. Direkt nach dem Verzehr von so einer Praline geblasen, gab es ziemlich hohe Promille-Werte. Aber kurz darauf waren es wieder 0,0... selbst bei einer Frau, die zu Testzwecken fast 40 von den Dingern gegessen hat. *g*

Man sollte sich schon dessen bewusst sein: Alkohol, ODER Auto fahren.

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Nutzer: KnusperFlocke
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geschrieben am: 18.02.2007    um 22:02 Uhr   
Solch Tests wurden vor kurzem mit einem Klopfer durchgeführt. Nach dem genuß lag er bei 1,95 und kurze zeit später war das auch wieder weg.

Das mohnbrötchen war doch nur so dahin gemeint -.-

Alles was ich ausdrücken wollte ist:

Das 0,0 übertrieben sind, besonders da man sobald die Probezeit vorbei ist dann wohl als fahrprofi behandelt wird. Sollen se das 0,0 ding für alle einführen dann könnt ich mich auch besser damit abfinden.

Oder denkste das einer der 3 jahre nen führerschein hat perfekt ist? Auch wenn es statistisch bewiesen ist, dass fahranfänger die meisten unfälle verursachen, bleibt dennoch der teil der erfahrenen Personen, die ebenso schuld an unfällen sind.

Ob nun 2 Jahre oder 10 Jahre is doch gehoppst wie gesprungen. Unter alkohol handelt doch eh jeder gleich. oder schon ma ein mit 2 Promille gerade laufen sehn? *gg*
Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage ... nicht was ihr versteht ;)
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"Autor"  
Nutzer: presea
Status: Profiuser
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Anzahl Nachrichten: 1303

geschrieben am: 18.02.2007    um 23:32 Uhr   
Es geht um die Fahranfänger, gerade weil in den ersten jahren sehr viele Unfälle bei diesen unter Alk Einfluß entsteht. Das generell unter Alk Unfälle passieren, hat nichts damit zu tun ( außer das Thema hier) zumindest nichts mit dem neuen gesetz. Ich finds gut,- und befürworte sowieso die 0,0. Wenigstens ist es ein Anfang in die richtige Richtung.
Fahranfänger haben oftmals noch nicht die Gelassenheit, richtig zu reagieren in gewissen Situationen, wie zum Beispiel "Alte Hasen". Das ist ganz natürlich. Um das nicht noch herrauszufordern eben die 0,0.

Entweder ich trinke,- oder ich fahre. So schwer ist das wirklich nicht.

Einfache Leute haben die Arche gebaut - Fachmänner die Titanic
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"Autor"  
Nutzer: RonjaMiez
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geschrieben am: 21.02.2007    um 08:58 Uhr   
Ich denke die nette Regierung hat nicht mal einfach so gerade eben, weil ihnen danach war, beschlossen die 0,0 Promillegrenze einzuführen. Und bestimmt haben sie sich auch nicht großartig gedanken darüber gemacht, ob betroffene sich jetzt ungerecht behandelt fühlen (KnusperFlocke)

Es wurde ja schon gesagt das es Statistisch belegt ist, das FAHRANFÄNGER die meisten Unfälle durch Alkoholeinfluss verursachen. Und ich denke da ist es MIR doch scheiß egal ob sich dadurch meine Probezeit verlängert, da ich keinen Alkohol trinke wenn ich Auto fahren muss habe ich doch auch nichts zu verlieren oder.

Ich sitze dann nicht darum und schmolle ---> "oh man jetzt fühl ich mich aber benachteiligt, weil der da hinten keine Probezeit mehr hat" Wenn er deshalb trinken muss is das seine Sache, auch er wird mal erwischt. Und ob ich nun in der Probezeit erwischt werde oder danach, Teuer wirds in jedem Fall..... da werden keine Ausnahmen gemacht.

Man lernt das Fahren nicht in der Fahrschule, man lernt dort lediglich ein Auto zu bewegen, das eigentliche Fahren lernt man durch die Fahrpraxis und deswegen gibts die Probezeit KnusperFlocke. Ob du dich danach als absoluten Vollfahrprofi siehst ist ja ne persönliche Ansichtssache. Ich denke ein Fahrprofi lässt auch die Finger weg vom Alk, wenn er weiß das er ein Auto fahren muss.

Ab wann kann man eigentlich sagen das man zu den "Alten Fahrhasen" Gehört??
Du kannst nicht wählen, wie Du stirbst und wann. Aber Du kannst bestimmen, wie Du lebst. JETZT !

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Nutzer: ImMeRhApPy
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geschrieben am: 24.02.2007    um 11:50 Uhr   
"Man lernt das Fahren nicht in der Fahrschule, man lernt dort lediglich ein Auto zu bewegen, das eigentliche Fahren lernt man durch die Fahrpraxis und deswegen gibts die Probezeit KnusperFlocke. Ob du dich danach als absoluten Vollfahrprofi siehst ist ja ne persönliche Ansichtssache. Ich denke ein Fahrprofi lässt auch die Finger weg vom Alk, wenn er weiß das er ein Auto fahren muss.

Ab wann kann man eigentlich sagen das man zu den "Alten Fahrhasen" Gehört?? "

meinste dafür gibt's ne konkrete antwort? alte fahrhasen sind noch lange nicht die besten fahrer. verstand, fahrkenntnis und routine sind wahrscheinlich die besten voraussetzungen.
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"Autor"  
Nutzer: Nash
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geschrieben am: 24.02.2007    um 18:19 Uhr   
ich frag mich ernsthaft, warum noch groß diskutiert wird, ob "alter hase" oder "neuling" (in welcher menge auch immer) alk trinken und auto fahren darf, oder wer aus diesen fahrergruppen unter alkoholeinfluss "sicherer" fährt
auto fahren = KEIN alkohol und gut is....
auch ein "alter hase" fährt unter alkoholeinfluss nicht sicherer, als andere und ich bin der meinung, JEDER einzelne unfall, der unter alkohol- oder drogeneinfluss passiert, ist definitiv einer zu viel.

"...meinste dafür gibt's ne konkrete antwort? alte fahrhasen sind noch lange nicht die besten fahrer. verstand, fahrkenntnis und routine sind wahrscheinlich die besten voraussetzungen...."

grad routine ist, meiner meinung nach, der größte sicherheitskiller überhaupt. man wird nachlässig, es schleichen sich schlampereien ein und genau durch routine neigt man oft dazu, sich und die eigenen fähigkeiten zu überschätzen. was also auch dazu führen kann, die eigenen fahrfähigkeiten nach alkoholgenuss zu überschätzen, nach dem motto "ein bier schadet nix, ich fahr ja sonst auch sicher" ...m.e. völliger quatsch eine solche einstellung.
verstand sollte immer mitfahren ... alk/drogen dagegen nie... so einfach seh ich das

ich habe fertig
-nash-

ps: im verkehr immer mit der dummheit der anderen rechnen
(edit: auch im straßenverkehr...um missverständnisse zu vermeiden...g)
Von all den Dingen, die mir sind verloren gegangen...
hab ich am meisten an meinem Verstand gehangen.
  TopZuletzt geändert am: 24.02.2007 um 18:20 Uhr von Nash
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Nutzer: TheSnaker
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geschrieben am: 25.02.2007    um 12:12 Uhr   
Hatte nach meiner bestandenen praktischen Prüfung bis heute keinen Unfall, dafür aber jede Menge Strafzettel, die ich mir selber zuzuschreiben habe. Eine ursache möchte ich gerne erläutern. Auf dem Rückweg von der Arbeit zu meiner Freundin hatte ich auf der Bundestraße einen normalen Streifenwagen entdeckt. Mir kam der Langeweile her ein Gedanke, der glaub ich ziemlich selten verbreitet ist. Ich wollt mich vor der Polizei beweisen, indem ich an denen einfach mal wie gewohnt links vorbeiGERAST bin. Natürlich lassen die sich das nicht entgehen, wäre ja schade wegen dem Geld was da wegfährt. Also die mir hinterher, ich mich wieder eingereiht nach links und die setzen sich vor mir mit eingeschalteter Anzeige "bitte folgen". Gefolgt bis zur nächsten Ausfahrt danach ich gleich ausgestiegen mit sämtlichen Papieren in den Händen und dann habe ich denen gebeichtet, dass ich mich vor denen einfach mal beweisen wollte, da ich nicht so einer bin der nur wegen einem Streifenwagen wie ne Schnecke fahre. Jedenfalls war ich 20 km/h zu schnell. Das machte dann 35€ STrafe und ind Flensburg wurde ich jedoch nicht bekannt . Wasn Glück hatte mir mein vadda noch gesagt und das hatte ich auch aber wäre ja meine Schuld gewesen Ansonsten verfolge ich den Straßenverkehr sehr aufmerksam. meine Führerscheinprüfung ist ab dem 3 März 5 Monate her aber Alohol am Steuer ist nicht mein Ding, gibt schließlich noch was anderes als sich mit paar prozenten ans Steuer zu setzen.

95% aller Computerprobleme befinden sich zwischen Tastatur und Stuhl.
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Nutzer: Sarkastin_16
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geschrieben am: 28.02.2007    um 13:29 Uhr   
Ja aber leider gibt es immer wieder Leute die glauben durch ihre langjährige Erfahrung, als Autofahrer, alles zu können. Auch wenn sie schon was getrunken haben.
Wer meint, Alkohol trinken zu müssen und sich dann noch hinters Steuer setzt, der solls machen.
Aber ich würde noch nicht mal auf dich pissen wenn du brennst!!!
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Nutzer: dimi1982
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geschrieben am: 07.05.2007    um 08:56 Uhr   
hi,ich habe da eine frage.am samstag habe ich was getrunken ,wollte noch mein auto umparken und kammen die polizei .so Alkohol 0.86% wurde danach zu wache gebracht
um blutprobe abzugeben,mein lappen habe ich nicht zurück gekrigt.mein probezeit wurde for
1,5 jahr verlengert .

Womit soll ich jetzt rechnen???
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Nutzer: bary
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Anzahl Nachrichten: 23

geschrieben am: 11.05.2007    um 18:16 Uhr   
Zitat von: dimi1982
Womit soll ich jetzt rechnen???
Also du kannst mit einem Bußgeld rechnen. Des weiteren dürfte auch noch eine Nachschulung von 400€ auf dich kommen.
Nur wer selbst nicht ganz dicht ist, kann für alles offen sein.
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"Autor"  
Nutzer: JPESQ
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Registriert seit: 13.12.2005
Anzahl Nachrichten: 49

geschrieben am: 23.09.2008    um 03:58 Uhr   
Habe diesen text hier gefunden, und dachte mir das er vielleicht recht gut hier reinpasst.

Wie starb "Friedrich"?



An dieser Stelle möchten wir Sie mit dem ganzen Schrecken und Leiden eines Verkehrsunfalls konfrontieren.
Deshalb möchten wir an dieser Stelle über die gesamte Dramatik und auch die Grausamkeit eines Unfalles berichten. Besonders ansprechen wollen wir unsere jugendlichen Mitbürger im Alter zwischen 15 und 24 Jahren. Denn auf diese entfallen nicht weniger als 48 Prozent aller Verkehrsunfälle mit Personenschaden.
Die häufigste Unfallursache ist überhöhte Geschwindigkeit; bei einem Drittel aller Fälle ist Alkohol im Spiel. An einem Freitag ereignen sich statistisch gesehen die meisten Unfälle mit Sachschäden, "todsicher" - im traurigsten Sinne des Wortes - ist man an einem Samstag zwischen 15 und 21 Uhr unterwegs. Der "Hauptdarsteller" heißt Friedrich, doch genauso gut könnte er anders heißen - vielleicht genauso wie ...?

Sekunde Null
Friedrich fährt 90 km/h. Sein Auto wiegt 1.200 kg. Bei diesem Tempo stecken im Auto 38.226 kg Translationsenergie (nach vorne in Fahrtrichtung strebende Wucht). Das entspricht der Wucht einer aus 2.000 Meter Höhe abgeworfenen 250 kg Bombe, die mit einer Kraft (Gewicht) von 100 bis 300 Megapond (1 Megapond=1.000 kg) auf hartes Pflaster knallen würde.

Friedrich tut von sich aus noch 2.230 kg Energie hinzu, weil er 70 kg wiegt und auch 90 km/h fährt. Soeben fährt er gegen einen Baum.

Sekunde 0,1
Das Zehntel einer Sekunde ist vorbei. Stoßstange und Kühlergrill sind eingedrückt, die Motorhaube beginnt sich zu kräuseln.

Der Wagen hat etwa 5 km/h an Fahrt verloren. Friedrich fühlt sich deutlich nach vorne gedrängt. Neben seinem Gewicht, das mit 70 kg im Polster sitzt, hat er nun auch ein Gewicht nach vorne von 170 kg. Friedrich macht die Beine steif, um dieser Neuigkeit im wörtlichen Sinn entgegenzutreten. Und er drückt gegen das Lenkrad, damit es ihn nicht aus dem Sitz hebt.

Mit den Beinen stemmt er rund 156 kg ab, mit den Armen stemmt er auch so 30 bis 35 kg. Er hätte nie geglaubt, daß er so stark ist, aber es gelang ihm, noch sitzen zu bleiben.
Da kommt der zweite harte Stoß. Noch ehe er sich besinnen kann, ist sie vorbei, die

Sekunde 0,2
Die etwas härteren Teile des Fahrzeuges, Radaufhängung und Kühler, sind soeben am Baum angekommen; die Verbindungen mit dem Wagen reißen ab, denn der übrige Wagen fährt noch sehr schnell, insbesondere hinten mit dem Kofferraum.
Friedrich fühlt jetzt einen mächtigen Schlag auf den Beinen, denn der Teil des Wagens, gegen den er sich mit den Füßen stemmt, wurde soeben auf etwa 60 km/h abgebremst. Mit den Beinen stemmt er 350 bis 420 kg ab. Wollte er jetzt noch sitzen bleiben, müßte er mit den Armen 220 kg am Lenkrad abstemmen, aber das schafft er doch nicht.
Seine Kniegelenke geben nach, sie brechen einfach knirschend oder springen aus dem Gelenk. Und deutlich spürbare Gewalt zieht ihn mit seinem Gewicht von rund 140 kg auf einer Kreisbahn nach oben in die Ecke der Sonnenblende. Alles in allem verteilt Friedrich zurzeit insgesamt 413 kg Eigengewicht auf seine Gliedmaßen.

Sekunde 0,3
Friedrich hat jetzt ein etwas leichteres Schicksal: Er ist mit Fliegen beschäftigt, er ist noch unterwegs zu den Hindernissen.
Seine gebrochenen Knie kleben am Armaturenbrett, mit den Händen hält er fest das Lenkrad, das sich unter seinem Griff elastisch biegt, und ihn um weitere 5 km/h abbremst.

Sekunde 0,4
Friedrich ist noch immer unterwegs, sein Becken stößt gegen den Lenkradkranz. Friedrich ist in diesem Moment nur etwa 100 kg schwer. Die Lenksäule biegt sich unmerklich nach oben. Da kommt der furchtbare Moment, indem der schwerste und stabilste Teil des Wagens, der Motor, an den Baum kracht. Sekunde 0,5 ist soeben vorbei. Motor und Friedrich stehen still. Nur der Kofferraum fährt noch mit 50 oder 60 km/h. Die Seitenwände des Wagens überholen sich selbst. Die Hinterräder bäumen sich hoch auf, zwei drei Meter hoch. Aber der Wagen interessiert uns jetzt nicht:
Was ist mit Friedrich in dieser Zeit passiert? Friedrich kam im Verlauf einer Zehntelsekunde zum Stillstand.
Sein Gewicht wuchs auf 973 kg an. Mit dieser erbarmungslosen Gewalt wurde er auf die Lenksäule geschleudert. Das Lenkrad, an dem er sich noch immer fest hielt, brach unter dieser Stoßkraft zusammen wie eine morsche Brezel. Mit der Kraft von rund 870 bis 920 kg (je nach Stärke des Volants) dringt die Lenksäule als stumpfe Lanze in seine Brust.
Gleichzeitig rammt der Kopf mit einem betäubenden Schlag die Windschutzscheibe. Hätte sich Friedrich nicht mit so übermenschlicher Kraft am Lenkrad fest gehalten, dann würde er vielleicht auch 1.300 kg schwer geworden sein, in diesem Moment. Und dabei wären ihm die festgeschnürten Schuhe von den Füßen geflogen.
Noch eine oder zwei Zehntelsekunden, dann ist Friedrich tot.
Nach sieben Zehntelsekunden steht der Wagen still. Das Unglück ist vorbei. Sagen sie einmal
Wollen wir uns nicht mal unverbindlich nackt aufeinanderlegen?
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